Flamencoschule Sanchez El Lebrjano
|
|
||||||||||||||||||||
| " Flamenco lernen und erleben wie in Spanien! " | |||||||||||||||||||||
|
| |||||||||||||||||||||
Cante (Gesang) Das älteste Element des Flamencos ist der "cante" (Gesang). Erst später wurde ihm das Gitarrenspiel "toque" und der Tanz "baile" beigefügt. Der Gesang ist nicht nur das älteste, sondern auch das wichtigste und auch schwierigste zu verstehende Element des Flamencos. Da die Harmonik der Gitanos andere Aufforderungen an den Sänger stellen als die des Mitteleuropäers, klingt der Gesang in unseren Ohren sehr fremd und eigenartig. Besonders kennzeichnend für den "cante" ist der "quejio" - ein brechender Klageschrei! Die Zigeuner liebten es alles Elend und die Not der Menschen zu besingen. Was nicht bedeutet, daß die Gitanos ein ernstes, verbittert oder leidendes Volk sind. Sie lieben auch den Witz und das Lachen, was auch in einigen Flamencogattungen zum Ausdruck kommt. Der Gesang hat die größte Bedeutung im Flamenco. Die Sänger sind dabei vollkommen konzentriert und jeder Muskel ist gespannt. Nur wenn der Sänger gut ist, können auch der Gitarrist und der Tänzer sich zu ihrer Bestform hocharbeiten. Der "cante" kann mit und ohne Begleitung gesungen werden, wobei bei einigen Stilrichtungen die Gitarre nicht erwünscht ist. Bei dieser Form wird mit Palmas (Händeklatschen) oder mit einem Baston (Stock) der Takt angegeben. Diese Art des Gesangs nennt man "cante a palo seco". | ![]() |